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Seide

Seide Engel frau többen Münster
Foto: Tiny Green Footsteps

 

Seide ist ein tierischer Faserstoff, der auf eine lange und edle Tradition zurückblickt und nach wie vor nichts an Anziehungskraft verloren hat.

Bereits vor über 5000 Jahren wurde nachgewiesenermaßen Seidenproduktion betrieben – und die Wiege dieser Produktion war China, das bis vor 200 Jahren außerdem das Seidenmonopol, das sich nicht unwesentlich auf das Wissen um die komplizierte Herstellung der Seide stützte, sichern konnte.

Seide wird auch als “Endlos-Faser” bezeichnet – was daran liegt, dass sie im Gegensatz zu anderen (tierischen und nicht-tierischen) Stoff-Materialien nicht aus vielen kleinen Stücken, sondern aus einem langen Faden besteht, der bis zu 4000 Meter Reichweite besitzen kann.

Produziert wird Seide aus den Fäden des Seidenspinner-Kokons, der mit Heißluft- und -dampf bearbeitet wird, bis der lange Seidenfaden gewonnen ist. Nur so gewonnene Seide darf nach dem Textilkennzeichnungsgesetz auch als “echte Seide” bezeichnet und vermarktet werden.

Eigenschaften von Seide

  • Der Stoff, der der menschlichen Haut am ähnlichsten ist – wirkt beruhigend und temperaturausgleichend und wird deshalb ausgesprochen gut vertragen (vor allem für Menschen mit empfindlicher Haut empfehlenswert)
  • wenig knitteranfällig, muss selten bis gar nicht gebügelt werden
  • Seide aus biologischer Herkunft ist häufig mit “organic” gelabelt – das weist darauf hin, dass die Maulbeerbäume, die für die Produktion benötigt werden, nach biologischen Standards gezüchtet wurden.
  • Seide ist ein Naturprodukt und daher vollständig biologisch abbaubar
  • angenehm leichtes Tragegefühl
  • kühlt im Sommer, wärmt im Winter
  • empfindlich gegenüber UV-Strahlen, Schweiß und Chemie
  • einigermaßen pflegebedürftig

Vorteile von Seide aus biologischer Herkunft:

  • Die für die Seidenspinner notwendigen Maulbeerbäume werden nicht in Monokulturen, sondern in Mischkulturen angepflanzt. Das verbessert das Ökosystem und sorgt dafür, dass die Böden nicht ausgelaugt werden und ein vielfältiges Habitat für Tiere und Pflanzen erhalten bliebt.
  • Auf künstliche Düngung und den Einsatz von Pestiziden wird verzichtet
  • Die Seidenspinner werden mit hochwertigem biologischem Futter gezüchtet, außerdem ist der Einsatz von Wachstumsförderern und Medikamenten streng untersagt
  • Insgesamt gilt: Die Seidenraupen werden nach den Richtlinien der kontrotlliert biologischen Tierhaltung (kbt) aufgezogen
  • Bei der Weiterverarbeitung wird auf den Einsatz von Chemie und (Schwer-)Metallen zur Gewichtsteigerung der Seide verzichtet – das macht sie teurer, aber auch deutlich hochwertiger und sorgt dafür, dass sie auf der Haut absolut unbedenklich ist.